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Schöningens Bürgermeisterkandidaten Knut Gödecke und Henry Bäsecke im Interview
von Katharina Olbrisch
Schöningen. In nur sieben Tagen entscheiden die Schöninger Bürger an den Wahlurnen, wer der neue Bürgermeister der Stadt werden soll. Zur Wahl stehen Knut Gödecke, stellvertretender Bürgermeister von Schöppenstedt und Fraktionsvorsitzender der SPD, und Henry Bäsecke, amtierender Samtgemeindebürgermeister von Grasleben. Beide bieten sich an, die großen Herausforderung der Stadt Schöningen - Struktur- und demographischer Wandel sowie Haushaltskonsolidierung - die Stirn zu bieten. Der eine mit den Waffen der Authentizität, der andere mit "Herz und Verstand". Der HELMSTEDTER SONNTAG befragte beide Kandidaten zu ihren Ambitionen und Zielen, wieso sie der Richtige für den "Job" seien und was sie ihrem Konkurrenten zu sagen haben. Aufgrund der Länge der Antworten, haben wir uns in der aktuellen Ausgabe des HELMSTEDTER SONNTAG auf eine Zusammenfassung beschränkt. Das Orginial-Interview ist hier in voller Länge zu lesen...

HENRY BÄSECKE

Herr Bäsecke, auf den Wahlplakaten setzen Sie sowohl auf Herz, als auch auf den Verstand. Auf was sollten die Schöninger Bürger hören, wenn Sie am kommenden Sonntag zu den Wahlurnen gehen?
Sie sollten auf ihren Verstand hören, der ihnen sagt, dass ein Verwaltungsfachmann mit über 20-jähriger Erfahrung in leitenden Funktionen von Kommunalverwaltungen über die ganze Bandbreite der Aufgaben die richtige Besetzung für die Bürgermeisterstelle in Schöningen ist. Wenn ihnen dann noch ihr Herz sagt, dass ein Schöninger für seine Heimatstadt wirklich Alles geben wird, dann werden sie die richtige Wahl treffen.

Als Samtgemeindebürgermeister sind Sie Grasleben bisher kommunal stark verpflichtet gewesen. Ist Ihr emotionaler Bezug zu Schöningen stark genug, dass Sie sich so einfach aus der bisherigen Tätigkeit lösen können?
Sowohl als Samtgemeindebürgermeister von Grasleben als auch als Bürgermeister von Schöningen kann man solch eine Aufgabe nur gut bewältigen, wenn man sich ihr mit "Haut und Haar" verschreibt. So habe ich übrigens immer meine Berufung als Beamter gesehen. Schöningen ist meine Geburts- und Heimatstadt, daher werde ich die neue Aufgabe mit allen emotionalen Bezügen angehen, allerdings ohne meine Tätigkeiten in Grasleben und früher in Oschersleben jemals ganz zu vergessen.

Was können Sie aus Ihrer Amtszeit sowie aus Ihrer politischen Karriere an Erfahrung für dieses neue Amt mitnehmen?
Nach über fünf Jahren als Samtgemeindebürgermeister und der Durchführung vieler Projekte habe ich gelernt, dass man Kolleginnen und Kollegen, aber auch Bürgerinnen und Bürger für die Umsetzung neuer Vorhaben begeistern muss, wenn diese gelingen sollen. Auch Durchhaltevermögen zähle ich zu meinen Stärken, denn manches gelingt nicht im ersten Anlauf. Und ich gelernt zuzuhören wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen vorbringen und jedes noch so "kleine" Ansinnen ernst zu nehmen. Insofern freue ich mich auf viele anregende Gespräche mit "meinen Schöningern".

Mit welchen neuen Herausforderungen rechnen Sie hingegen?
Die Bewältigung des Strukturwandels in der Region in und um Schöningen wird eine sehr große Herausforderung. Noch nie stand die Stadt vor so großen Veränderungen wie durch den Wandel von einer Bergbaustadt in die Richtung Kulturtourismus, denn das wir die Zukunft Schöningens sein.

Die Stadt Schöningen beschäftigt momentan die Haushaltskonsolidierung, der demographische Wandel sowie mit dem geplanten FEZ der Ausbau des Tourismus. Wie ist ihr Ansatz zu diesen kommunalen Aufgaben / wie wollen Sie diese Punte angehen, entgegenwirken oder unterstützen?
Zur Haushaltskonsolidierung Schöningens müssen alle möglichen Einnahmen und alle nötigen Ausgaben überprüft werden. Bei den Ausgaben müssen evtl. vorhandene Standarts, wenn möglich, gesenkt werden. Ich möchte über die Erweiterung der Interkommunalen Zusammenarbeit Ausgaben senken und das Ehrenamt künftig noch mehr in die Aufgabenerledigung einbeziehen.
Den demografischen Wandel werden wir nicht aufhalten können, aber seine Folgen für die Schöninger Bevölkerung abmildern. D.h. wir müssen die ärztliche Versorgung, z. B. mit Fachärzten , verbessern, altersgerechten Wohnraum anbieten, die Inanspruchnahme von Pflegeeinrichtungen variabler gestalten, die Mobilität der älteren Bevölkerung über den ÖPNV verbessern und andererseits für junge Familien die erforderlichen Krippen-, Kita- und Schulangebote vorhalten. Auch der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen muss zur Chefsache gemacht werden.
Das geplante Forschungs- und Erlebniszentrum ist die große Chance für Schöningen den Strukturwandel hin zu bekommen. Wir müssen die zu erwartenden Besucher in unsere Innenstadt lenken damit hier die Umsätze aller Gewerbetreibenden gesteigert werden, seien es Handel, Gastronomie oder Übernachtungsgewerbe. Jeder Schöninger muss von der Umwandlung in einen Tourismusstandort profitieren.

Wenn Sie nur dieses Jahr Zeit hätten - welchen Plan möchten Sie bis Ende 2012 realisiert haben?
Ich möchte bis Ende 2012 mit allen Bevölkerungsgruppen, Gewerbetreibenden, Vereinen und Verbänden darüber ins Gespräch gekommen sein, wie sie sich die Zukunft Schöningens vorstellen und welche Ideen und Beiträge sie dazu beisteuern können und wollen, und inwiefern die Verwaltung dabei unterstützen kann. Ich wünsche mir eine höhere Transparenz des Verwaltungshandelns um alle Bürgerinnen und Bürger mit in die Zukunftsgestaltung meiner Heimatstadt einzubeziehen.

Sollten Sie die Wahl gewinnen, was wird Ihre erste Amtshandlung sein?
Nachdem ich den Generalschlüssel für das Rathaus entgegengenommen habe, möchte ich mich und meine Ideen allen Kolleginnen und Kollegen und natürlich auch allen Ratsmitgliedern vorstellen und um gute Zusammenarbeit  mit Allen werben, denn nur gemeinsam werden wir die vor uns liegenden Aufgaben zum Wohle Schöningens bewältigen.

Der letzte Satz gilt, wenn Sie mögen, Ihrem Konkurrenten Knut Gödecke...
Sehr geehrter Herr Gödecke, nach einem weitestgehend fairen Wahlkampf, für den ich mich hiermit bedanke, wünsche ich Ihnen, im Falle meines Wahlsieges, viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben in der Stadt Braunschweig, für Sie und Ihre Familie viel Gesundheit und alles Gute. Ich würde mich freuen, Sie wieder einmal in meinem Schöningen begrüßen zu können.

KNUT GÖDECKE

Herr Gödecke, Ihre Wahlplakate zieren nur Sie selbst als Person. Anders als Ihr Mitstreiter Henry Bäsecke verzichten Sie auf zielorientierte Schlagwörter. Wieso aber sollte Schöningen auf Sie setzen?

Dass man mit Herz und Verstand die Aufgabe des Bürgermeisters von Schöningen wahrnimmt ist selbstverständlich, insofern stellen diese Begriffe auf Plakaten nur eine Platitude dar. Die Schöningerinnen und Schöninger sollten sich aufgrund meiner Wahlziele, der persönlichen Eindrücke aus den Podiumsdiskussionen, der persönlichen Gespräche bei meinen Hausbesuchen, der Vorstellungen bei Vereinen und Firmen und der sonstigen persönlichen Kontakte für mich entscheiden. Nichts ist authentischer als der persönliche Kontakt. Ich werde ein Bürgermeister zum Anfassen sein. 

Ich bin ein gelernter Verwaltungsfachmann, der kontinuierlich zur Führungskraft ausgebildet worden ist. Durch die Absolvierung des Aufbaustudiengangs Verwaltungsbetriebswirtschaft habe ich die heute unerlässlichen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse erworben und nachgewiesen.
Meine kommunalpolitischen Erfahrungen sind darüber hinaus eine gute Grundlage für das Bürgermeisteramt. Ich weiß, wie politische Entscheidungen zustande kommen. Ohne selbst Kommunalpolitiker gewesen zu sein, gestaltet sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Rat schwieriger.

Sie sind in Schöppenstedt geboren und in Groß Dahlum aufgewachsen - beschreiben Sie bitte Ihren (emotionalen) Bezug zu Schöningen.
Meine Töchter haben in Schöningen das Gymnasium besucht und wurden zu tollen Abschlüssen geführt. Insofern hat unsere Familie in Schöningen viel Gutes erfahren. Meine Frau und ich haben Freundschaften schon davor in Schöningen gehabt, meine Töchter seit ihrer Schulzeit. Ich habe die vielen guten Seiten von Schöningen schätzen und lieben gelernt. Das vielfältige kulturelle Angebot, das breite Spektrum im Vereinsleben, das Traditionsbewusstsein des Bergbaureviers, die schönen historischen Gebäude und den reizvoll gestalteten Stadtkern. Schöningen ist eine Perle, die an einigen Stellen sich ihrer Werte noch gar nicht ganz bewusst ist. Ich möchte diese Schätze entwickeln und für den Tourismus erschließen.
Beruflich eröffnet die Leitung der Schöninger Verwaltung die Möglichkeit, ein Traumziel zu realisieren. Die unmittelbare Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und einen Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die man alle persönlich kennt, ist für mich die berufliche Erfüllung.

Was können Sie aus Ihrer Amtszeit als stellvertretender Bürgermeister von Schöppenstedt sowie als Fraktionsvorsitzender der SPD an Erfahrung für dieses neue Amt mitnehmen?
Ich kenne nicht nur die Seite der Verwaltung im kommunalen Zusammenspiel sondern auch die Zusammenhänge und Abläufe bei wichtigen Entscheidungen in der Politik. Meine politische Arbeit war davon geprägt, regelmäßig an Infoständen, bei Bürgerversammlungen und zur Lösung von Einzelfragen Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern zu führen; Bürgerbeteiligung war immer die Grundlage meiner politischen Zielfindung.
Dies will ich auch als Bürgermeister fortsetzen. Im Rahmen der Realisierung der Fusion der Samtgemeinden Asse und Schöppenstedt war die Herstellung der Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder aus 13 Räten in den Mitgliedsgemeinden und den Mitgliedern der zwei Samtgemeinderäte das Erfolgsrezept. Nur wer die Sorgen der Menschen ernst nimmt wird derartig schwierige Verhandlungen zum Erfolg führen.
Als Vorsitzender der Fraktion war ich es gewohnt, die Interessen der Ratsmitglieder aus den dörflichen Gemeinden und aus der Stadt Schöppenstedt zusammen zu führen. Fünf Jahre lang Bestand zudem eine Zusammenarbeit in einer Gruppe mit den Grünen. Wir haben in dieser Zeit schwierige Entscheidungen z. B. im Rahmen der Haushaltskonsolidierung treffen müssen und haben trotzdem das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler behalten. Dies war nur durch die konsequente Herstellung von Transparenz möglich. Diese Erfahrungen bereiten mich optimal auf die Aufgaben als Bürgermeister in Schöningen vor.
Die Folgen des demografischen Wandels, Leerstände in Wohn- und Gewerberäumen sowie schwierige finanzielle Verhältnisse sind mir aus dieser Zeit leider sehr vertraut geworden und insofern nichts Neues.

Mit welchen neuen Herausforderungen rechnen Sie hingegen?
Der Strukturwandel nach der Beendigung der Verstromung der Braunkohle wird ein Vakuum bei den Visionen für die Zukunft hinterlassen. Menschen und Stadt brauchen aber Ziele für die Zukunft. Dieses Vakuum muss schnellstmöglich gefüllt werden. Die Entwicklung des Kulturtourismus ist die wichtigste Zielsetzung für die Zukunft. Das Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere ist der Beginn dieser Entwicklung, die aber um zusätzliche Angebote ergänzt werden muss. 

Ein Leitbild „Schöningen Stadt der regenerativen Energie“ wäre ein weiteres Standbein. Nach der schrecklichen Tragödie in Fukushima und der radikalen Energiewende müssen auch Kommunen ihren Beitrag zu einer ökologischen Energiegewinnung leisten. Damit meine ich die Stadt selbst, die Menschen die hier leben und die Betriebe vor Ort. Basierend auf einem Klimaschutzkonzept, dessen Erstellung auch gefördert wird, müssen die Möglichkeiten für private und gewerbliche Interessenten zusammengestellt und schrittweise umgesetzt werden. Daraus kann ein neues Selbstverständnis in Schöningen entstehen.

Die Stadt Schöningen beschäftigt momentan die Haushaltskonsolidierung, der demographische Wandel sowie mit dem geplanten FEZ der Ausbau des Tourismus. Wie ist ihr Ansatz zu diesen kommunalen Aufgaben / wie wollen Sie diese Punkte angehen, entgegenwirken oder unterstützen?
• Die finanziellen Probleme von Schöningen sind nicht hausgemacht. Wir brauchen eine Gemeindefinanzreform, die die Grundlagen für eine kommunale Gesundung schafft. Die Landesregierung muss endlich die Probleme der Kommunen ernst nehmen. Dafür will ich mich mit bei allen örtlichen Landtags- und Bundesabgeordneten einsetzen. Es muss Schluss sein mit der Zuweisung neuer Aufgaben ohne entsprechende Gegenfinanzierung wie zuletzt bei der Vorgabe der zu schaffenden Krippenplätze.
• Die Kosten für die Verwaltung müssen durch interkommunale Zusammenarbeit gesenkt werden. Dies ist in Bereichen möglich, wo keine Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger betroffen sind (z. B. Immobilienmanagement, EDV-Prozesse u.v.m.)
• Eine mögliche Fusion mit kommunalen Nachbarn mit Entschuldungshilfe muss ernsthaft geprüft werden. Die Bedingungen dafür müssen aber akzeptabel sein und die notwendigen Investitionen erlauben, die zur erfolgreichen Realisierung des Forschungs- und Erlebniszentrums Schöninger Speere und für den Strukturwandel zum Kulturtourismus nötig sind.
• In Zusammenarbeit mit den Vereinen, Verbänden und Institutionen und vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern muss die verbindlich der Kommunalaufsicht zugesicherte Senkung der freiwilligen Ausgaben bis 2015 erörtert und durch entsprechende Maßnahmen erreicht werden.
• Der Rat muss sich auch mit der Anpassung der Realsteuerhebesätze der Grundsteuer A und B an den Landesdurchschnitt beschäftigen.
• Grundsätzlich muss für jede Aufgabe geprüft werden, ob sie wirtschaftlicher erledigt werden kann.
• Der demografische Wandel wird vom Grundsatz her nicht umzukehren sein. Um junge Familien in Schöningen halten und möglichst neue nach Schöningen anziehen zu können brauchen wir ein komplettes Angebot für die Kinderbetreuung von 0 - 6 Jahren. Außerdem brauchen wir ein komplettes Schulangebot mit Ganztagsbetrieb bis zum Abitur.
• Wir müssen die bestehenden Arbeitsplätze erhalten und wenn möglich neue schaffen. Der Tourismus und der Dienstleistungsbereich in der Humanpflege und Betreuung werden bei der älter werdenden Bevölkerung wachsende Beschäftigungsbereiche sein.
• Nach der traditionsreichen Gewinnung von Energie aus fossilen Brennstoffen sollte Schöningen ein neues Leitbild als Stadt der regenerativen Energien entwickeln. Die Ausrichtung auf eine ökologische Energiegewinnung und einen schonenden Umgang mit den Ressourcen ist für junge Familien interessant und reizvoll.
• Der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen wird steigen. Die große Zahl an leerstehenden Wohnungen werden so nicht mehr gebraucht. Sie müssen entweder zurückgebaut oder seniorengerecht umgebaut werden. Dies betrifft die Zugänge zu den Häusern, Aufzüge in den Gebäuden und entsprechend gestaltete Bäder. Darüber muss mit den Wohnungsbaugesellschaften gesprochen werden. Freiflächen nach einem Rückbau können für Investoren interessant sein, die seniorengerechte Wohnungen mit quartiernahen Betreuungs- und Pflegeangeboten realisieren wollen. Dafür gibt es bereits gute Beispiele in anderen Kommunen.
• Ich will mit Jugendlichen und jungen Familien regelmäßig ins Gespräch kommen. Die Wünsche der jüngeren Generation müssen nach Möglichkeit noch mehr in den Vordergrund rücken.
• Der ÖPNV muss verbessert werden, für Schülerinnen und Schüler für die Wege zu den berufsbildenden Schulen, für Berufspendler, die neuen Tourismusgäste und für die leider immer länger werdenden Wege zu Fachärzten.
• Der Fund der Speere ist ein Geschenk des auslaufenden Bergbaus. Die Errichtung des Forschungs- und Erlebniszentrums ist eine große Chance für Schöningen. Als Lokomotive wird es den Strukturwandel zum Kulturtourismus einleiten. Ich werde alles daran setzen, diese Entwicklung zum Erfolg zu führen. Wenn es gelingt, die Besucherinnen und Besucher mit zusätzlichen Angeboten zum Aufenthalt in der Stadt zu bewegen, werden Handel und Gewerbe nachhaltig belebt.
• Touristische Angebote für Kirchenbesichtigungen, Sport- und Wellness, Naturerkundungen im Elm, Kulturpakete wie die Orgelkonzerte, Urlaub mit dem Wohnmobil. usw. müssen entwickelt werden.
• Die Vermarktung im Internet muss innerhalb eines Portals neu aufgestellt werden. Schöningen muss sich allumfassend präsentieren.
• Die Tourismusangebote der Region müssen künftig gemeinsam vermarktet werden. Miteinander und nicht gegeneinander muss die Devise sein.

Wenn Sie nur dieses Jahr Zeit hätten - welchen Plan möchten Sie bis Ende 2012 realisiert haben?
• Die Weichenstellungen für die Eröffnung des Forschungs- und Erlebniszentrum sollten abgeschlossen sein.
• Die Haushaltskonsolidierung ist in eine weitere Runde gegangen.
• Der Internetauftritt der Stadt ist um ein Ratsinformationssystem und eine Ideen- und Beschwerdemanagement ergänzt worden. Jede Anregung und Kritik wird beantwortet.
• Die Phase zur Verbesserung der Sauberkeit mit Appellen ist beendet und war hoffentlich erfolgreich. Wenn es sein muss, beginnt die Durchsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit mit Ordnungsmitteln.
• Die Grundlagen für den Bau des Hallenbades und der Feuerwache wurden hergestellt. Vielleicht konnte auch schon mit dem Bau begonnen werden.

Sollten Sie die Wahl gewinnen, was wird Ihre erste Amtshandlung sein? 
Als erstes werde ich eine Betriebsversammlung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einberufen, die ich mit den Führungskräften gemeinsam vorbereiten werde. Noch am gleichen Tag werde ich die Vorsitzenden der Ratsfraktionen zu Gesprächen einladen, um die Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit zu bereden.

Der letzte Satz gilt, wenn Sie mögen, Ihrem Konkurrenten Henry Bäsecke...
Ich danke Henry Bäsecke für den fairen Umgang, den wir während des Wahlkampfes gepflegt haben. Da ich weiß, wie wichtig ihm eine erfolgreiche Fusion zwischen der Samtgemeinde Grasleben und der Stadt Helmstedt ist, sollten die Schöningerinnen und Schöninger ihm die Möglichkeit geben, diese in den nächsten Jahren als Samtgemeindebürgermeister von Grasleben realisieren zu können.

Wohnungsbrand in Süpplingenburg ging glimpflich aus

Süpplingenburg. Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Fachwerkhauses in Süpplingenburg am Sonnabend, 18. Februar. Aus bislang ungeklärter Ursache fing ein Wandschrank in der Küche gegen Mittag Feuer.

Um 13.15 Uhr wurde neben der benachbarten Feuerwehr Süpplingen alle weiteren Feuerwehren der Samtgemeinde Nord-Elm über die Leitstelle Helmstedt alamiert. Jedoch noch auf der Fahrt zum Einsatzort, meldete die Feuerwehr Süpplingenburg "Feuer aus", so dass lediglich die Einsatzwagen aus Süpplingen sowie Wolsdorf den Meldungsort anfuhren, die alarmierten Kräfte aus Nord-Elm hingegen ihre Einsatzfahrt abbrachen. Ein Anwohner hatte den Rauch aus der Küche kommend  bemerkt und konnte den Brand selbstständig löschen. Größerer Schaden konnte so verhindert werden.

Nach kurzer Absprache mit den Einsatzleiter rückten die Feuerwehren aus Süpplingen und Wolsdorf kommend wieder ab. Ein Mitglied der Kreisfeuerwehr Wolsdorf berichtet jedoch, dass der Brand sehr schnell veherende Folgen gehabt haben könnte. Nur wenige Minuten später hätte das Feuer von der Küche in der Wohnung des oberen Dachgeschosses sich schnell auf die Holzbalkendecke des Dachstuhls ausbreiten können. Daher rät die Feuerwehr aus Gründen der Sicherheit vor eigenen Löschversuchen ab. Hingegen sei schnellstmöglich die Feuerwehr zu rufen.

Zentrale Einheitsfeier 2014 in Helmstedt?
von Katja Diedrich
Helmstedt. Berlin, Hamburg, Schwerin, München, Saarbrücken, Potsdam, Erfurt, Hannover, Dresden, Mainz, Hamburg, Magdeburg, Kiel,... Helmstedt? Wenn es nach Bürgermeister Wittich Schobert geht, richtet die Stadt Helmstedt mit ihrem Verein „Helmstedt grenzenlos“ am 3. Oktober 2014 die zentrale Feier zum Tag der deutschen Einheit aus.

In der vergangenen Woche verbreitete sich die Nachricht wie im Fluge: Helmstedt will „seinen Hut in den Ring werfen“ und sich als Gastgeber für die große Feier des Bundes bewerben. Bisher wurden die Feierlichkeiten, zu denen tausende Gäste auch aus dem Ausland eingeladen werden, in den Hauptstädten der Bundesländer ausgetragen, die mit der Ausrichtung beauftragt waren. 2014 wird Niedersachsen wieder an der Reihe sein. Doch Helmstedt wünscht sich, die Gedenkfeier direkt am Ort des Geschehens statt in der großen Stadt Hannover, fernab der ehemaligen Grenze, zu veranstalten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete der Region, Günter Lach aus Vorsfelde, der Schobert am Mittwochmorgen einen Antrittsbesuch abstattete, war von der Idee begeistert. „Helmstedt hat eine besondere historische Bedeutung für Deutschland. Da muss man manche Politiker aber auch hin und wieder dran erinnern. Helmstedt war der Knotenpunkt Deutschlands“, begründete Lach seine Zusage zur Unterstützung.

Sowohl während der Trennung Deutschlands als auch bei der Wiedervereinigung spielte die Stadt Helmstedt eine herausragende Rolle. In Helmstedt befand sich der wichtigste Übergang über die deutsch-deutsche Grenze. Und genau an dieser Stelle sollte auch an die deutsche Wiedervereinigung gedacht werden, findet Schobert. Der Helmstedter Bürgermeister geht mit seinem Wunsch „hausieren“ und sucht Unterstützer. Mit Günter Lach hat er bereits einen fest gewonnen. Durch seine guten Kontakte zur Landesregierung will er weitere ausbauen.

Dass Helmstedt auch als kleine Stadt mit dem Besucherstrom zurecht kommen würde, davon ist der Bürgermeister ebenfalls überzeugt. „Denken wir doch mal zurück. 1989 dachten wir alle, Helmstedt hätte plötzlich die doppelte Einwohnerzahl“, weist Schobert auf die Zeit der Grenzöffnung hin. „Mit diesem Megaansturm sind wir zurecht gekommen, also schaffen wir so eine große Feier auch.“

Gehofft wird unter anderem auf Unterstützung der WOB AG, die Helmstedt auch bei einer möglichen Landesgartenschau 2018 am Lappwaldsee unter die Arme greifen möchte. Eine Zusammenarbeit mit der gesamten Umgebung könnte am 3. Oktober 2014 erstmals Zeichen setzen, findet auch Günter Lach.

In den vergangenen Jahren fanden die zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in folgenden Städten statt:
1990 in Berlin
1991 in Hamburg
1992 in Schwerin
1993 in Saarbrücken
1994 in Bremen
1995 in Düsseldorf
1996 in München
1997 in Stuttgart
1998 in Hannover
1999 in Wiesbaden
2000 in Dresden
2001 in Mainz
2002 in Berlin
2003 in Magdeburg
2004 in Erfurt
2005 in Potsdam
2006 in Kiel
2007 in Schwerin
2008 in Hamburg
2009 in Saarbrücken
2010 in Bremen
2011 in Bonn

Das wird ein Festival-Sommer...
von Katja Diedrich
Rock am Ring, das Wacken Open Air oder das Summerbreeze in Dinkelsbühl sind wohl die bekanntesten Festivals, auf die sich Musikfans schon zu Beginn eines jeden Jahres freuen.
Doch neben den „Klassikern“ gibt es noch jede Menge mehr zu bieten in ganz Deutschland, das das Musikherz höher schlagen lässt.
Die „Cologne Music Week“ hat am Montag begonnen.
Mit der vierten Ausgabe der Kölner Musikwoche fängt das Jahr 2012 mit einem musikalischen Highlight an. Die Cologne Music Week findet bis zum 21. Januar zeitgleich mit den „Passagen–Interior Design Week“ sowie der „imm cologne“ (Internationale Möbelmesse) Köln statt.
Beim 26. Apoldaer Bluesfasching am 17. und 18. Februar ist unter anderem die „Pee Wee Bluesgang“ dabei. Der 26. Bluesfasching Apolda, eine Faschingsveranstaltung für alle, die nicht auf Büttenreden und Tanzmariechen stehen. Pro Abend bieten sieben Band Blues und Rock vom Feinsten.
Und wer Gefallen an den „Pee Wees“ gefunden hat, der kann sie am 30. April beim Tanz in den Mai im Helmstedter Schützenhaus noch einmal direkt vor der Haustür erleben.
Spätestens beim „Winterfire Festival“ am 3. März in Osnabrück (Eventhalle) kommen dann die Hartgesottenen zum ersten Mal richtig auf ihre Kosten. Unter anderem werden „Sodom“ die Bühne entern.  
Zum dritten Mal findet am Freitag, 30. März, das „Festival of Darkness“ in der „Meier Music Hall“ in Braunschweig statt. „Extize“, „Legacy Of Music“, „Obscenity Trial“, „Rotersand“, „Solitary Experiments“ und „Steril“ sind dafür bestätigt. Einlass zu dem Eintages-Festival ist um 19 Uhr, los geht es um 19.30 Uhr. Tickets sind an allen Konzertkassen, Vorverkaufsstellen und direkt in der Meier Music Hall erhältlich. Online können Karten unter www.ticket69.de, www.poponaut.de und www.eventim.de gekauft werden.
Freunde des mittelalterlichen Rocks können sich am 31. März auf die Reise nach Illingen machen. Dort findet das achte Mittelalter Rock Festival unter anderem mit „Tanzwut“ statt.
Ebenso mittelalterlich geht es beim siebten „Hexentanz Festival“ vom 27. bis zum 29. April in Bosen zu.  Dort geben sich unter anderem „Schandmaul“, „Saltatio Mortis“ und „Vogelfrey“ die Ehre.
Eine Woche zuvor findet bereits das beliebte „Pop meets Classic“-Festival in der Braunschweiger Volkswagenhalle statt. Am 21. April heißt es schon zum sechsten Mal „Pop meets Classic“ in Braunschweig.
Unter anderem werden „Bahama Soul Club“, „Glare“ und Nils Wogramm mit dem Staatsorchester Braunschweig  unter Leitung von Gerd Schaller und der „PMC-Band“  unter Christian Eitner  die Veranstaltung zelebrieren. Durch den Abend wird wieder Moderator Markus Schultze in gewohnt lo­cker-charmanter Art führen.
Karten gibt es noch im Ticketshop unter www.undercover.de, beim telefonischen Ticketservice unter 0531/31055310 sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.
In Schneverdingen mitten in der Heide sind beim 27. „HöpenAir“ am 26. Mai alte Bekannte zu Besuch. Keine geringeren als „Wingenfelder:Wingenfelder“ (ehemals „Fury in the Slaughterhouse“) und Lotto King Karl & „The Barmbek Dream Boys“ stehen auf der Bühne im Schneverdinger Höpental.
Eine Woche nach Pfingsten finden dann Deutschlands wohl breit gefächertste und größte Festivals statt: das „Rock am Ring“ am Nürburgring und das „Rock im Park“ in Nürnberg. Das Aufgebot am 1. und 2. Juni sucht seinesgleichen. So geben sich „Linkin Park“, „Die Toten Hosen“, „Metallica“, „MIA“, „Motörhead“, „The Offspring“, „Machine Head“, Marilyn Manson, „Billy Talent“, „Deichkind“, „Dick Brave & The Backbeats“, „Donots“, „Gossip“, „Guano Apes“, „Soundgarden“, „Tenacious D“ und viele weitere Stars die Klinke in die Hand. Wenn auch das Hauptfeld vom Hardrock bestritten wird, so ist doch wieder für jeden Geschmack etwas dabei.
Das „Hurricane“-Festival in Scheeßel vom 22. bis zum 24. Juni sorgt auch wie gewohnt für jede Menge Abwechslung. Headliner auf dem Eichenring sind in diesem Jahr „Die Ärzte“ sowie die US-Punkrocker „Blink 182“. Dazu gesellen sich unter anderem die „Sportfreunde Stiller“, „Rise against“ und „Royal Republic“.
Zeitgleich zum „Hurricane“ in Scheeßel findet auch in diesem Jahr das „Southside Festival“ in Neuhausen ob Eck statt, bei dem dieselben Bands auftreten. So wird ganz Deutschland mit der Musik der selbst erklärten „besten Band der Welt“ („Die Ärzte“) versorgt...
In die ganz andere Richtung geht Hamburgs immer beliebter werdende Veranstaltung: Der Schlagermove am 6. und 7. Juli. Die bunte Schlagerparty mitten im Herzen der Stadt steht zum 16. Mal unter dem Motto „Ein Festival der Liebe“. Die bunt dekorierte Schlagerkarawane zieht wieder fröhlich ihre Runden durch Hamburg-St. Pauli und gut eine halbe Million Besucher aus ganz Deutschland werden dann wieder singend und tanzend auf den Straßen feiern.
Auch ein Helmstedter Open-Air hat sich mittlerweile etabliert und ist nicht nur in Metal-Kreisen bekannt geworden: das Waldbrand-Open-Air. Einmal verschoben werden muss­te der Termin bereits. Zurzeit ist der 4. bis 7. Juli angestrebt. Mittwoch ist Anreisetag, während Donnerstag, Freitag und Sonnabend die Bands auftreten sollen. Wer genau das sein wird, ist ebenfalls noch offen. Alle aktuellen Informationen gibt es auf der Internetseite www.waldbrand-festival.de.
Beim „Rock Harz“ vom 12. bis zum 14. Juli in Ballenstedt wird in diesem Jahr ein spektakuläres Aufgebot aufgefahren. Neben „Blind Guardian“ spielen auch „Sepultura“, „Pain“, „Knorkator“, „Oomph!“, „Amon Amarth“ und „ASP“ im Harz.
In Cuxhaven lockt vom 20. bis zum 22. Juli dann wieder die Bühne direkt an der Nordsee die Massen: am Seeflughafen Nordholz sind beim „Deichbrand“ die „Beatsteaks“, die „H-Blockx“, „Oomph!“, „Dick Brave and the Backbeats“, „Jupiter Jones“, „Clueso“, „Eisbrecher“, „Turbostaat“ und „Mono Inc.“ zu Gast. Hinzu kommen Rock-Ikone Doro und „Sunrise Avenue“ sowie „Heaven Shall Burn“, „ASP“, „Saltatio Mortis“, Samy Deluxe, die „Monsters of Liedermaching“ und jede Menge mehr.
Zeitgleich findet in Köln am Tanzbrunnen das „Amphi-Festival“ statt, das von Gothic-Fans geliebt wird, aber auch für Rock-Fans durchaus eine Reise wert ist. Headliner sind am 21. Juli „The Sisters of Mercy“. Dazu gesellen sich „Eisbrecher“, die 1980er Popper „Camouflage“, „Corvus Corax“ und weitere. Am 22. Juli stehen unter anderem „And One“, „Front 242“, „Lord of the Lost“ und „Blutengel“ auf der Bühne.  
Ebenfalls an dem Juli-Wochenende wird es „wild“, wenn direkt neben dem Serengeti-Park in Hodenhagen das „Serengeti-Festival“ veranstaltet wird. Die „H-Blockx“ sind ohnehin schon im Norden unterwegs und statten dem Serengeti-Park einen Besuch ab. Ebenso dabei sind „Jennifer Rostock“, „Gentlemen“, die „Emil Bulls“ sowie einige weitere.
Anfang August schließlich ist es soweit, dass die Metal-Gemeinde wieder das Pilgern übt. Ziel ist der kleine Ort Wacken mitten in Norddeutschland. Zum 23. Wacken Open Air kommen vom 2. bis zum 4. August unter anderem die Altrocker von „U.D.O.“. Flankiert werden sie unter anderem von „Paradise Lost“, „In Extremo“, „Ministry“, „Amon Amarth“, „Axel Rudi Pell“ und „HammerFall“. Sogar die Hannoveraner „Scorpions“ geben sich in Wacken noch einmal die Ehre.
Wer nach Wacken vom Metal noch nicht genug hat, kann sich vom 9. bis zum 11. August auf den Weg nach Schlotheim machen. Beim „Party.San Metal Open Air“ sind unter anderem „Tankard“ und
„Immortal“ live auf dem Flughafen Obermehler zu erleben.
Ebenfalls auf einem Flughafen findet alljährlich das „M‘era Luna“-Festival in Hildesheim statt. Am 11. und 12. August geben sich die besten Mittelalterrocker Deutschlands die Klinke in die Hand: „In Extremo“, „Subway to Sally“ und „Schandmaul“. Außerdem vertreten sind „Eisbrecher“, „Diary of Dreams, „De/Vision“, „Welle:Erd­ball“, „Letzte Instanz“ und einige Gothic/Industrial-Bands mehr.
„Oomph!“ ist eine Band, die beim „Summerbreeze“ in Dinkelsbühl vom 16. bis zum 18. August dabei sein wird. Die Braunschweiger/Wolfsburger Gothic Rocker werden flankiert von Größen wie „Subway to Sally“, „ASP“, „Epica“,  „Amon Amarth“, „Die Apokalyptischen Reiter“, „Tanzwut“ oder „Corvus Corax“.
Vom 24. bis zum 26. August geht es dann wieder in der Region rund, wenn Tim Bendzko, „Culcha Candela“ und „Sweety Glitter“ die Volksbank BraWo Bühne im Raffteichbad beim Open Air-Sommer rocken.

Mord in Helmstedt: Polizei sucht wichtigen Zeugen
Helmstedt. Zur Klärung des Mordfalls in Helmstedt im Dammgarten wurde eine Sonderkommission bei der Polizei eingerichtet. Am Freitag, 16. Dezember, wurde gegen 22.40 Uhr ein 42 Jahre alter Helmstedter leblos in seiner Wohnung im Dammgarten aufgefunden. Der Körper des Verstorbenen wies starke Verletzungen auf, sodass die Polizei von einem Tötungsdelikt ausgeht.
Im Rahmen der Ermittlungen meldete sich bei der Polizei ein Zeuge, der am Donnerstag, 22. Dezember, gegen 18 Uhr auf dem Parkplatz des Nettomarktes in der Walbecker Straße in Helmstedt von einer unbekannten Person angesprochen wurde.
Diese Person teilte dem Zeugen mit, dass er über Informationen zu dem Mord in der Straße Dammgarten verfüge.
Die Sonderkommission der Polizei Helmstedt bittet nun darum, dass sich dieser Unbekannte mit den Informationen bei der Polizei unter der Rufnummer 05351/5210 meldet.